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Vergleich: Ein Thema umgesetzt mit Audio-Slideshow und Video

Wie geht es weiter mit der Audio Slideshow? Wird sie gegen das Video bestehen können? Zwei Fragen, die seit einem Beitrag von Fabian Mohr im Web diskutiert werden.

Ich habe geantwortet, dass das Format eine Nische besetzt und ideal sein kann für die Darstellungsformen Reportage und Porträt. Dabei setze ich voraus, dass die Arbeit hochqualitativ ist. Denn die Aufmerksamkeit der User ist schnell verloren. Auch sollte sich das Format weiterentwickeln, etwa mit Videosequenzen verschmelzen, weil es relativ starr ist.

Den direkten Vergleich, wie unterschiedlich Audio Slideshow und Video wirken können, lässt sich gut auf Spiegel Online sehen: eine Ton-Bild-Strecke (Anmerkung: von mir) und ein Video, die sich unabhängig voneinander mit dem früheren Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen befassen.

Über meine Arbeit möchte ich mich nicht auslassen. Das sollen andere tun.

Das Video allerdings nervt mit hektischen Zooms und Schwenks. Atmosphäre transportiert es keine. Auch Emotionen lässt es nicht zu. Der Inhalt fließt an einem vorbei.

Natürlich kann man einwenden, dass es schlecht gemacht sei. Aber das Grundproblem bleibt: Viele Videos leben von der Dynamik. Die verträgt sich allerdings oft nicht mit ruhigen und emotionalen  Themen. Ein Grund von mehreren, warum Audio Slideshows eine Existenzberechtigung haben.

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