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Bessere Nachrichten mit Google Earth und Co

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Bild: Screenshot (8.2.2009), Spiegel Online/Stern.de

Während Videos von Portalen wie Youtube auf Nachrichtensites immer häufiger anzutreffen sind, werden weitere Möglichkeiten für die ergänzende Berichterstattung vernachlässigt. Dabei lassen sich mit Google Earth und Co Nachrichten schnell und hervorragend visualisieren.

So liefen wenige Stunden nach der Notwasserung eines Airbus im Hudson River in New York City die ersten Grafiken über die Nachrichtenagenturen. Die Journalisten von Spiegel Online fertigten dagegen ein Bild mit Google Earth an. Es sticht nicht nur aus dem Einheitsbrei der Agenturen hervor, mit der Satellitenaufnahme als Grundlage wirkt es auch authentischer.

Bereits im Dezember sorgte der Fund eines Schlachtfelds aus der Römerzeit in Norddeutschland tagelang für Schlagzeilen. Auch im Internet wurde ausführlich berichtet. Einen interessanten Aspekt blieben alle Angebote schuldig: Wo genau wurde das antike Schlachtfeld in Niedersachsen gefunden? Stern Online ergriff die Initiative und bettete kurzerhand eine Karte von Google Maps ein. So schnell lässt sich Mehrwert für die User schaffen.

Hoffentlich finden diese technischen Möglichkeiten schnell Einzug in die deutschen Online-Redaktionen. Auch so kann man sich von der Konkurrenz abheben. Dies gilt genauso für angehende Online-Journalisten, die mit Kenntnissen in diesem Bereich auftrumpfen können.

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